Im Portrait: Pascal über seine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel

11. Dez 2020 | Blog

Hallo, mein Name ist Pascal Boekhoff und ich bin seit dem 01.08.2020 als Azubi bei der Firmengruppe Alfons Wittrock angestellt. In diesem Beitrag möchte ich euch zeigen, wie mein Tag seitdem aussieht und warum ich mich überhaupt für diesen Schritt entschieden habe.

Kommen wir zum Start erst einmal zu meiner Person

Ich bin 18 Jahre alt, war zuvor 8 Jahre auf dem Teletta-Groß-Gymnasium und würde mich selbst als sehr positiven Menschen beschreiben. In meiner Freizeit schaue ich Serien, zocke auf meiner PS5, schreibe Geschichten und versuche möglichst viel Zeit mit Freunden zu verbringen. Ich bin außerdem kreativ eindeutig begabter als im Handwerk.

Doch wie bin ich zu meiner aktuellen Ausbildung gekommen?

In meinen letzten beiden Schuljahren habe ich gemerkt, dass ich lieber arbeiten würde, womit die ersten Gedankenspiele angefangen haben. Ich wusste, dass ich unbedingt die 12. Klasse abschließen möchte, da dies das Erlangen des theoretischen Teils der Fachhochsschulreife bedeuten würde. Damit habe ich die Möglichkeit, nach meiner Ausbildung studieren zu gehen. Eine Möglichkeit, welche ich mir auf jeden Fall offenhalten wollte. Somit habe ich mich nochmal für ein Jahr motivieren können, um alles für ein gutes Abschlusszeugnis zu geben. Doch mit der Zeit stellte sich immer noch die Frage, was für ein Kapitel anschließend folgen sollte.

Im Laufe der Zeit, habe ich mir mehrere Berufe angeschaut, doch irgendwie war nicht wirklich das Richtige für mich dabei. Ich wollte nicht einfach irgendwas machen, sondern einen Beruf finden, in welchem ich meine Stärken nutzen und mich als Person weiterentwickeln kann. Nach einem Gespräch mit meinem Cousin wusste ich endlich was ich machen will: Eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Als ich schließlich im Januar meine Bewerbungen geschrieben habe, bin ich unter anderem auf die Stellenanzeige der Alfons Wittrock Öl GmbH gestoßen, von welcher ich auch sehr schnell zum Bewerbungsgespräch eingeladen wurde.

Da es mein erstes Bewerbungsgespräch war, wusste ich überhaupt nicht, was mich erwarten würde. Insgesamt habe ich mich ungefähr eine halbe Stunde mit Herrn Heidelberg unterhalten und das in einer entspannten Atmosphäre. Jegliche Anspannung wurde mir innerhalb kürzester Zeit genommen, wodurch ich mich genauso präsentieren konnte wie ich bin. Als dann der Anruf kam, in welchem mir der Ausbildungsplatz offiziell angeboten wurde, war die Vorfreude auf das was nun auf mich zukommen würde, riesig.

Der Start meiner Ausbildung

Die ersten 3 ½ Monate saß ich in der Verkaufsabteilung, welche mich, genau wie der Rest der Firma, von Tag 1 sehr gut aufgenommen hat. Carina, die vor mir ihre Ausbildung bei Wittrock absolviert hat, zeigte mir nach und nach alle Aufgaben, welche ein Azubi zu erledigen hat und bis heute ist sie eine meiner wichtigsten Ansprechpartner. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass jeder einzelne meiner Kolleginnen und Kollegen mir immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Das gute Verhältnis untereinander ist wirklich einzigartig und erleichtert die Arbeit um ein Vielfaches.

In dieser Zeit war ich für die unterschiedlichsten Tätigkeiten zuständig, wodurch auch eine gewisse Vielfältigkeit entstanden ist, die sich jeden Tag anders und interessant gestaltet. Zu meinen täglichen Aufgaben zählte die Ablage der Tagespapiere, das Sortieren der Lieferscheine, die Bearbeitung der Post und neben vielen weiteren Tätigkeiten auch das Verwalten der Telefonzentrale. Dabei habe ich auch gelernt, dass telefonieren gar nicht so einfach ist, wie man vielleicht denkt. Meine ersten Telefonate waren zugegeben wirklich schlecht, doch das war nicht schlimm, da meine Kolleginnen und Kollegen mir direkt wertvolle Tipps gegeben haben und mir damit auch wieder gezeigt haben, dass es nicht schlimm ist Fehler zu machen, solange man dazu bereit ist daraus zu lernen.

Zu Beginn hatte ich Angst davor Fehler zu machen, da ich selber den Anspruch hatte fehlerfrei zu sein. Oftmals habe ich auf Grund dessen zu spät um Rat gebeten. Mittlerweile weiß ich, dass Fehler in der Ausbildung normal sind, da es eine komplett neue Welt für die meisten Azubis ist. Mein Tipp an jeden der auch in der Ausbildung steckt oder irgendwann eine Ausbildung machen möchte:

Fragt so viel wie es nur geht und schämt euch nicht für Fehler, denn die Ausbildung ist dafür da um zu lernen und da gibt es keine dummen Fragen. Eure Kollegen haben oft schon jahrelange Erfahrung im Berufsleben und die solltet ihr euch für eure eigene Ausbildung zunutze machen.

Bei all der Positivität in diesem Beitrag, muss ich auch erwähnen, dass es natürlich auch Aufgaben gibt, die keinen Spaß machen. Wenn ich einen Stapel Lieferscheine vor mir sehe und weiß, dass ich diesen Stapel sortieren muss, mache ich garantiert keine Freudensprünge. Dennoch gehören auch solche Aufgaben zur Ausbildung dazu, genauso wie das Entsorgen von Altpapier einmal pro Woche. Doch solche Aufgaben wird man in jeder Ausbildung vorfinden, davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Ich kann für meinen Teil sagen, dass ich mich jeden Tag auf meine Arbeit freue, denn am Ende des Tages überwiegen die interessanten und zum Teil auch wirklich spaßigen Aufgaben und das überragende Arbeitsumfeld ganz klar alle Aufgaben, welche nur gemacht werden, weil sie gemacht werden müssen. Und verliert nicht die Motivation, wenn ihr bei manchen Aufgaben mehrere Anläufe braucht, bis ihr sie wirklich verstanden habt. Das Telefonieren, bei welchem ich wirklich des Öfteren Probleme hatte, zählt mittlerweile tatsächlich zu einer meiner Lieblingsaufgaben.

Abwechslung und Verantwortung

Seit kurzem sitze ich übrigens in der Entsorgungsabteilung, in welcher ich aktuell das Schreiben von Rechnungen lerne (macht tatsächlich mehr Spaß als gedacht) und auch mehr direkten Kundenkontakt habe. Zuvor hatte ich kaum Berührungspunkte mit dieser Abteilung, doch auch hier habe ich mich sehr schnell eingefunden. Zu meinen ,,neuen‘‘ Arbeitskollegen Henning, Martina und Silke konnte ich schnell ein gutes Verhältnis aufbauen. Mit meinen Aufgaben in dieser Abteilung habe ich noch mehr Verantwortung übernommen und sie machen zeitgleich sehr viel Spaß. Wenn ich hier jeden Tag die Tagespapiere bearbeite und die Lieferungen und Abholungen in unserem System einpflege, dann ist das eine dieser Aufgaben, welche ich hier wirklich gerne erledige. Es wurde auch bereits angekündigt, dass ich hier noch mehr wichtige Aufgaben übernehmen soll, sodass es auch kein Problem ist, wenn ich für eine längere Zeit der Einzige in unserem Büro bin.

Für mich heißt das in Zukunft noch mehr Verantwortung und natürlich auch noch mehr Arbeit, doch ich freue mich auf jeden weiteren Ausbildungstag, denn ich habe einen Job der mir Spaß macht und beruflich sowie auch privat ein Umfeld, welches mich jederzeit unterstützt. Danke an das gesamte Team und danke an jeden, der sich Zeit für diesen Blogeintrag genommen hat.

Kontakt:

Firmengruppe Alfons Wittrock
Dorfstraße 44 – 46
26899 Rhede-Brual
Tel.: 04964 915-01
info.oel@wittrock.de

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