Eine korrekte Achsvermessung trägt wesentlich zur Fahrsicherheit, zum stabilen Fahrverhalten und zur Schonung der Reifen bei. Da das Fahrwerk im täglichen Einsatz durch Schlaglöcher, Bordsteine oder unebene Straßen stark beanspruckt wird, können sich wichtige Einstellungen der Achsvermessung mit der Zeit verändern. Wird eine Fehlstellung vermutet, sollte eine Achsvermessung durch Fachperonal erfolgen, um negative Auswirkungen auf Sicherheit und Reifenverschleiß frühzeitig zu verhindern.
Abbildung: Achsvermessung bei einem LKW. (Darstellung von Koch-Achsmessanlagen, 2026: o.S., kochachsmessanlagen.de)
1. Was ist eine Achsvermessung?
Bei der Achsvermessung werden die Radwinkel überprüft, korrigiert und exakt nach den Vorgaben des Fahrzeugherstellers eingestellt.
Damit das Fahrzeug sicher und stabil auf der Straße liegt, sollte möglichst viel Lauffläche des Reifens Kontakt zum Untergrund haben. Regelmäßige Kontrollen verbessern das Fahrverhalten, senken den Kraftstoffverbrauch und verlängern die Lebensdauer Ihrer Reifen. Sind die Räder nicht korrekt ausgerichtet, nutzen sich die Reifen ungleichmäßig ab, was dazu führt, dass sie deutlich früher ersetzt werden müssen.
2. Wann ist eine Achsvermessung notwendig? Warum?
Hinweise auf eine falsche Achseinstellung geben:
Ein schief stehendes Lenkrad
Polternde Fahrwerksgeräusche
Ein Quietschen, welches in Kurven ertönt
Unregelmäßig abgefahrene Reifen
3. Wie wird eine Achsvermessung durchgeführt?
Achsvermessungen können von allen Werkstätten durchgeführt werden, die über einen Achsmesscomputer verfügen. Für die elektronische Achsvermessung kommen zwei Methoden bzw. Geräte zum Einsatz, die verschiedene Fahrwerksparameter auslesen können. Am weitesten verbreitet ist die Laser-Achsvermessung. Hier werden an jedem Rad Sensoren montiert, die ihre Position absolut sowie untereinander abgleichen. Das Ergebnis wird entweder in Ist-Werten oder direkt am Computer mit den Soll-Werten des jeweiligen Fahrzeugs abgeglichen und grafisch dargestellt. Je nach Alter und Typ des Fahrzeugs dauert eine Achsvermessung mit dieser Methode zwischen 30 Minuten und zwei Stunden.
Die zweite Methode ist schneller und unkomplizierter. Hier werden Reflektoren mit kleinen Punkten an den Rädern montiert, deren Position dann von einer Kamera aufgenommen und in ein 3D-Modell umgewandelt werden soll. In der Regel dauert diese Achsvermessung nur wenige Minuten. Sollte mit einer der beiden Messmethoden eine Abweichung der Radgeometrie festgestellt werden, erfolgt beispielsweise an den Spurstangen eine Neujustierung. Im Falle eines Defekts wird der Schaden repariert.
4. Wie oft sollte eine Achsvermessung durchgeführt werden?
Bei folgenden Aspekten sollte die Durchführung einer Achsvermessung in Betracht gezogen werden:
Alle 20.000 bis 30.000 Kilometer
Einmal pro Jahr
Nach dem Einbau neuer Räder
Nach Reperaturen am Lenk- bzw. Fahrwerksystem
Nach Bordsteinremplern
Nach jedem Unfall
Bei unregelmäßigem Reifenabrieb
Bei sichtbaren Schäden an den Rädern
Bei einem Rechts- oder Linksdrall
Bei einem nicht zentriert ausgerichteten Lenkrad beim Geradeausfahren
5. Welche Kosten entstehen bei einer Achsvermessung?
Die Kosten einer Achsvermessung variieren je nach Fahrzeugtyp, Werkstatt und Region. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und erfahren Sie, wie viel eine Achsvermessung bei uns kostet.
Lassen Sie jetzt bei uns die Achsvermessung an Ihrem Fahrzeug durchführen!
Jetzt vor Ablauf der Frist den Tachographen bei uns nachrüsten oder erneuern lassen, um Bußgelder zu vermeiden!
Ab dem 01. Juli 2026 müssen leichte Nutzfahrzeuge, inklusive Vans und Transporter, welche im grenzüberschreitenden Güterverkehr oder in der Kabotage eingesetzt werden, mit einem intelligenten Tachographen der zweiten Version oder höher ausgestattet sein. Der Grund dafür ist die Tachographenpflicht, die für leichte Nutzfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von über 2,5 Tonnen (einschließlich Anhänger und Sattelanhänger) gilt. Vorher war das lediglich auf den LKW-Fuhrpark ab 3,5 Tonnen beschränkt. Wichtig ist, dass nicht nur die Fahrzeugklasse über die Tachographenpflicht entscheidet. Der gewerbliche Einsatzzweck und die Art des Transports geben Auskunft darüber, wo Handlungsbedarf beim Nachrüsten besteht.
EU Mobilitätspaket I Die neue Regelung ist Bestandteil vom sogenannten EU Mobilitätspaket I, welches 2020 durch die Europäische Union verabschiedet worden ist. Das Ziel dessen ist es, die Arbeitsbedingungen für das Fuhrpersonal im Güterverkehr zu verbessern und einen fairen Wettbewerb innerhalb der europäischen Logistikbranche zu stärken. Darüber hinaus soll die Verordnung die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen.
Verpflichtungen der Unternehmen
Zu den zentralen Verpflichtungen der Unternehmen gehören
Sicherstellung der ordnungsgemäßen Funktionsweise und regelmäßigen Wartung der Tachographen in den Fahrzeugen
Anwendung von Schutzmaßnahmen gegen unbefugten Zugriff auf Fahrzeugdaten durch den Einsatz der Unternehmenskarte im intelligenten Fahrtenschreiber
Tourenplanung unter Berücksichtigung der relevanten europäischen Regelungen zur Fahrtzeit und Ruhezeiten
Präzise und vollständige Erfassung der Lenkzeiten, Ruhephasen und Arbeitszeiten gemäß den gesetzlichen Anforderungen
Regelmäßiges Übertragen der Fahrerdaten und Tachographeninformationen in eine spezielle Archivierungssoftware
Sicherstellung der Aufbewahrung der relevanten Daten für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten
Durchführung von Schulungen und Aufklärung des Fahrpersonals bezüglich der richtigen Nutzung des Tachographen
Beachtung aller relevanten Vorschriften in Bezug auf internationale Arbeitszeitregelungen, Entsendung und Kabotage
Verpflichtungen der Fahrerinnen und Fahrer
Zu den Verpflichtungen der Fahrerinnen und Fahrer gehören
Sicherstellen, dass eine gültige Fahrerkarte rechtzeitig beantragt wird, falls diese noch nicht vorliegt
Mitführen einer Fahrerkarte, auf der die relevanten Tachographendaten abgelegt werden können
Tägliche Aufzeichnung der Lenkzeiten, Ruhepausen und Arbeitszeiten, einschließlich der Pausen
Manuelles Ergänzen von Tätigkeiten, die nicht durch den Tachographen erfasst wurden
Unterstützung bei der regelmäßigen Übertragung der Tachographen- und Fahrerkartendaten in eine Archivierungssoftware
Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden bei der Kontrolle und Überprüfung der Tachographendaten
Einhaltung der Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten sowie weiterer Regelungen des EU-Mobilitätspakets I im Bereich Entsendung und Kabotage
Regelmäßige Überprüfung des Tachographen auf seine ordnungsgemäße Funktionalität
Teilnahme an Schulungsmaßnahmen und weiteren Initiativen, um die Handhabung des Tachographen besser zu verstehen
Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten.
Ausnahmen von der Regelung
Ausgenommen von der Regelung sind
rein innerstaatliche Transporte oder Entsendungen,
Fahrten für eigene betriebliche Zwecke im Werkverkehr, solange das Fahren nicht die Haupttätigkeit ist,
Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Damit Ihr Fuhrpark zuverlässig durch den Winter kommt, bieten wir Ihnen aktuell unsere Frostschutz-Aktion für Kühler- und Scheibenfrostschutz an.
Ihre Aktionsvorteile im Überblick: – 0,5 Liter Scheibenenteiser gratis zu jeder Bestellung – Ab einem 200-Liter-Fass zusätzlich eine WIRO-Mütze kostenlos – Nur solange der Vorrat reicht
Unser Sortiment umfasst verschiedene Kühlerfrostschutz-Varianten, darunter C11, C12, C12+, C12 Evo, C13, C30, C40, C48 sowie Coolant AS und Scheibenfrostschutzkonzentrat. Die Produkte sind polycarbonatverträglich, für Fächerdüsen geeignet und erfüllen zahlreiche internationale Freigaben und Spezifikationen von unter anderem VW, MAN, Mercedes-Benz, ASTM, SAE und weiteren Normen.
Aktionspreis: Kühlerfrostschutz C11 erhalten Sie bereits ab 1,38 € pro Liter (Preis gültig bei Abnahme eines 200-Liter-Fasses)
Jetzt bestellen
Ihre Bestellung nehmen wir gerne entgegen: per E-Mail an info.schmierstoffe@wittrock.de telefonisch unter 04964 915 – 17 oder über das Kontaktformular in der WIRO-App.
Seit Dezember 2024 ist Q8Oils, eine Marke der Kuwait Petroleum (Belgium), offizielles Fördermitglied des Bundesverbandes Lohnunternehmen e.V. (BLU). Diese Partnerschaft unterstreicht das Engagement von Q8Oils für die Agrar- und Lohnunternehmerbranche in Deutschland.
Als Markenpartner von Q8Oils in Nordwestdeutschland bieten wir ein umfangreiches Sortiment an hochwertigen Schmierstoffen für verschiedenste Anwendungen – von der Landwirtschaft über den Bau bis hin zur Industrie. Unsere Produkte zeichnen sich durch höchste Qualität und Zuverlässigkeit aus und sind speziell auf die Anforderungen moderner Maschinen und Geräte abgestimmt.
Unsere Schmierstoffexperten stehen Ihnen jederzeit für Fragen und Informationen zur Verfügung. Ob es um die Auswahl des passenden Produkts, Anwendungshinweise oder technische Details geht – wir beraten Sie kompetent und individuell.
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Q8Oils und sind überzeugt, dass diese Partnerschaft einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Agrar- und Lohnunternehmerbranche leisten wird.
Für weitere Informationen zu unseren Produkten und Dienstleistungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Kontaktieren Sie uns – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
IM GESPRÄCH MIT MANFRED DECKER – TANKSTELLENBETREIBER UND WIRO-PARTNER.
Manfred Decker aus Wiesmoor führt mit seinen beiden Kindern Sabrina Decker und Michaela Grotzeck ein Toyota-Autohaus und eine Schlosserei, ist außerdem Tankstellenunternehmer und wagte im Jahr 2021 den Schritt zu einer freien Tankstelle. Hier erzählt er, wie es der Tankstelle seitdem ergangen ist.
Wie kam der Übergang vom alten Tankstellenkonzern zur freien Tankstelle unter eigenem Namen bei den Kundinnen und Kunden an? Der Übergang kam sehr gut an. Bislang zählten wir zu den teuersten Tankstellen in der Umgebung, hatten aber auch keinen Einfluss auf die Preise, da dies zentral über den Konzern gesteuert wurde. Man hat bei uns getankt, weil man es musste. Wir haben sehr schnell gemerkt, dass es für die Kunden nebensächlich ist, ob dort ein Markenname oder Gebrüder Decker steht – der Preis ist im Fokus. Ein weiteres Upgrade, was bei unserer Kundschaft sehr gut ankam, war die neue Tanktechnik. Neue Zapfsäulen, ein neues Kassensystem und später auch der 24h-Tankautomat.
Hat sich auch für Ihre Mitarbeiter etwas geändert? Das neue Kassensystem ist um Längen besser und komfortabler. Zudem mussten wir sonst die Preisumstellung immer per Hand vornehmen, das müssen wir nun dank automatischem Pricing nicht mehr. Auch für die Mitarbeiter somit eine deutliche Verbesserung. Der damalige Gedanke „das Tankstellengeschäft läuft so nebenher“ hat sich schnell verflüchtigt. Man fühlt sich oft wie im Bienenschwarm, wenn man an die Rushhour von 15.30 – 17.30 Uhr denkt. Mittlerweile schafft das Tankgeschäft auch neue Arbeitsplätze, indem wir eine gesonderte Kassenkraft anstellen.
In unserem letzten Interview war es Ihr Ziel, mit der Integration in das Tankstellen-Netz-Deutschland (TND) einen höheren Umsatz zu erzielen. Haben Sie dieses Ziel erreichen können? Wie lange hat dies gedauert? Dass die Umsätze gestiegen sind, ging eigentlich von jetzt auf gleich. Wir sind im Januar 2021 damit gestartet, dass die alte Technik abgebaut wurde. Dann kam die Firma Wittrock und hat uns neu ausgestattet. Wir konnten somit im Januar schon wieder tanken. Gerade als der Tankautomat dazu kam, waren wir doch sehr erstaunt über die Umsätze, die darüber liefen.
Hat sich Ihre Tank-Kundschaft mit dem neuen Konzept und der Anbindung an TND verändert? Unsere Bestandskunden, die zu vorherigen Zeiten bereits über unser eigenes Kartensystem abgerechnet wurden, haben wir mit rübergebracht zu TND. Das ging völlig reibungslos. Diese haben natürlich durch TND den Vorteil, bundesweit mit Ihrer Tankkarte tanken zu können. Seit dem Übergang zu TND ist zu erkennen, dass deutlich mehr Transporter und kleine Lkw unsere Tankstelle nutzen.
Wie schätzen Sie die weitere Entwicklung Ihrer Tankstelle ein? Gibt es weitere Ziele die sie verfolgen oder an denen Sie aktuell arbeiten? Es hört sich vielleicht blöd an, aber gar nicht. Es wurde alles weit übertroffen. Wir sind aktuell da, wo wir nie geträumt haben hinzukommen. Durch unsere Hausbank wurde damals eine Potentialanalyse durchgeführt, um zu schauen, ob sich der Weiterbetrieb unserer Tankstelle überhaupt rechnet. Die Ergebnisse der Analyse haben wir bereits nach einem Jahr als wiro-Partner deutlich übertroffen. Wir sprechen hier von Mengen im Millionen-Liter-Bereich.
Können Sie sich vorstellen, dass zukünftig auch LKW Ihre Tankstelle nutzen? Sie tun es bereits, nur ist die Tankstelle hierfür eigentlich nicht ausgelegt. Die Größenordnungen sind durch die Zufahrten einfach nicht gegeben. Und das führt natürlich auch alles noch weiter. Ein Mitarbeiter sagte „wir haben die best` gespülten Tanks in ganz Ostfriesland“. Eurer Wagen steht im Prinzip jeden Tag da und beliefert uns. Würde also im Umkehrschluss bedeuten, neue Tanks zu verbauen. Das können wir baulich gar nicht leisten, weil die Gegebenheiten nicht da sind.
Was ist Ihr Fazit im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Wittrock und dem hieraus resultierenden Ergebnis? Wir haben uns anfangs sehr schwer getan, weil wir aus einer Zusammenarbeit kamen, bei der wir uns um nichts kümmern mussten. Die Preise wurden durchgegeben, war etwas kaputt, wurde jemand geschickt, der sich kümmert. Wir hatten sehr viel Angst davor, dass das dann vorbei ist. Das ist alles nicht eingetreten. Wir brauchen uns weiterhin um „nichts“ kümmern. Eure Dispo macht einen super Job, obwohl das eine Herausforderung ist bei unseren Tanks. Mit den Wittrocks stimmt es sehr von der Chemie mit unserem Betrieb. Zwei Familienbetriebe, das Menschliche passte sofort. Es sollte so sein. Kurz zusammengefasst, Ich ärgere mich, dass wir uns nicht 20 Jahre vorher kennengelernt haben.
Autohaus Gebr. Decker GmbH Wittmunder Str. 224-226 · 26639 Wiesmoor
Als moderner Energiedienstleister setzen wir uns für das Thema Nachhaltigkeit ein. Wir fördern aufbereitete Schmierstoffe und geben Ihnen durch die Erweiterung unseres Produktsortiments die Möglichkeit, Ihren eigenen CO2-Verbrauch zu reduzieren.
Aufbereitete Schmierstoffe werden durch einen erneuten Raffinationsprozess hergestellt und entsprechen längst dem höchsten Qualitätsstandard. Während die Herstellung von einer Tonne Basisöl aus Rohöl mit einem CO2-äquivalenten Ausstoß von 1,7 Tonnen verbunden ist, verursacht die Herstellung von einer Tonne Basisöl aus Gebrauchtöl bis zu 90 % weniger Treibhausgasäquivalente. Der integrierte Wertschöpfungskreislauf re-raffnierter Basisöle bietet die Möglichkeit, nachhaltige Schmierstoffe mit garantierter CO2-Einsparung anzubieten.
Beim Einsatz von qualifizierten Produkten können Sie CO2-Einsparungszertifkate für Ihr Unternehmen erwerben, welche Sie für Ihre CO2-Berichte anrechnen lassen können.